Sprechen Sie doch mit Ihrem Netzwerk!
Mit Cisco IP-Communication (IPC) benötigen Unternehmen nur mehr ein Netzwerk, um Daten zu übertragen und zu Telefonieren. Sprach- und Datenkonvergenz verringern die Kosten für Betrieb und Wartung. IPC ist eine wichtige Säule moderner Unternehmensführung. Durch leicht handhabbare Video-Kommunikation und XML- Anwendungen werden Arbeitsabläufe vereinfacht.
Parallel zum weltweiten konventionellen Telefonnetz wurde in den letzten Jahren ein weltum-spannendes, auf neuen Technologien basierendes Datennetz errichtet, in welchem sich das Volumen des Datentransports derzeit alle sechs Monate verdoppelt.
Beide Systeme transportieren zwar Bits und Bytes derzeit noch mit unterschiedlichen Technologien, das Ende dieser verschwenderischen Parallelität ist aber bereits absehbar.
Dabei setzen aber nicht die Telefon Giganten auf den Fortschritt, sondern die schnellen und leistungsfähigen Computernetze, geben die neuen Service-Standards vor.
Wir vermitteln Ihnen gerne einen Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand, damit sich Ihr Unternehmen rechtzeitig auf die fundamentalen Änderungen in der Kommunikation Vorbereiten können.
Sprach-Daten Integration mit der ISDN Technologie ist auch die Telefonie zu einer Übertragung binärer Daten geworden. Nachdem sich IP (Internet Protocol) in den letzten Jahren als Kommunikationsprotokoll in der Datenwelt durchgesetzt hat (bereits heute werden mehr als 70 Prozent der Kommunikation im WAN und LAN per IP transportiert) ist es nahe liegend, die vorhandenen, gemeinsamen Strukturen sowohl für Daten, wie auch für Sprache und Video zu nutzen. Der grundsätzliche Nachteil der „klassischen“ Telefonie ist dabei, dass jedes Gespräch die gesamte Bandbreite einer Leitung benötigt, obwohl davon überhaupt nur ca. 17% benutzt werden.
Die ständig steigenden Ansprüche an Übertragungskapazität kann man entweder durch den Bau neuer Leitungen, oder aber durch den Einsatz von Technologien, die die vorhandenen Strukturen besser nutzen, erfüllen.
Die Voraussetzungen:
Um ein Multiservice-Netz (ein Netzwerk für die gleichzeitige Übertragung von Video, Daten und Sprache) aufzubauen, müssen Anwender ihre bestehende Netzinfrastruktur anpassen.
Denn Sprach- und Datenpakete verhalten sich im Netz recht unterschiedlich. Applikationen auf einem PC benutzen für die Übertragung oft die gesamte Bandbreite des Netzes. So kann es bei hohem Datenverkehr zu einer kompletten Auslastung der Bandbreite kommen. Das Telefon dagegen benötigt nicht die volle Bandbreite, ist aber im Gegensatz zu den meisten Daten sehr empfindlich auf Verzögerungen und Verzögerungsvariationen (Jitter).
Die Anforderung Multiservice-Netze müssen deshalb die verschiedenen Datenströme identifizieren und mit einer entsprechenden Dienstgüte (Quality of Service - QoS) ausstatten. So sollte bei künftigen Netzwerkplanungen darauf geachtet werden, dass die aktiven Netzkomponenten diese Dienstgüte zur Verfügung stellen können.
Die Nutzung der heute verfügbare Stand der Technologie bietet bereits ein hohes Einsparungspotential für Firmen mit existierenden Standleitungsverbindungen zu Filialen, da alle internen Gespräche automatisch über die Datenleitungen geroutet werden, während alle anderen Telefonate weiterhin über das öffentliche Netz laufen.
Der erste Einstieg:
Der Übergang zu IP-Telefonie findet in der Regel gleitend statt. Heute nutzen die meisten Anwender eine Nebenstellenanlage neben ihrer Dateninfrastruktur. Im ersten Schritt beginnen sie mit der Integration von Sprache und Daten, indem sie ihre bestehenden Datenleitungen zu Filialen und Geschäftsstellen nutzen und ihre Router und Gateways auf IP-Telefonie umrüsten.
Hierzu kann die TK Anlage mit einer Verbindung an den Router angeschlossen werden. Telefonate von der TK Anlage können nun über die Datenleitungen transportiert werden. Telefonate die nicht über Standleitungen laufen sollen, werden wie bisher in das PSTN Netz geschickt. Schon in diesem ersten Schritt erfolgt eine erhebliche Reduzierung von Telefonkosten.
Telefon & Computer.
Zwei Welten mit einer gemeinsamen Zukunft.